Hula

 

Die Entwicklung des Hula

 

Der Hula, begleitet von Mele (Gesang, Musik und Chants) gehört zu der wichtigsten darstellenden Kunst des hawaiianischen Volkes. Er wurde ursprünglich aus religiösen Gründen erfunden. In Halaus wurden die Tänzer unter den strengen Augen eines hochangesehenen Hula Lehrers ausgebildet. Bei den traditionellen Chants musste jedes Wort stimmen. Gottheiten spielten in den Tänzen große Rollen. So wurden im Tanz Geschichten um die die Vulkangöttin Pele, ihre Schwestern Hi'iaka, Kapo, Laka und den achtäugigen Schweinegott Kamapua'a, der Peles Liebhaber aber auch ihr stärkster Widersacher war, erzählt.

 

Später gab es auch Hula, der nur der Unterhaltung diente und manchmal auch spontan komponiert wurde.

 

Auch für die Adelsfamilien wurde Lieder und Tänze erdacht und vorgeführt und so konnten die Hawaiianer anhand dessen Geschichtliches ihrer Familien bis zu 20 Generationen zurück verfolgen. Kaona, versteckte Bedeutungen, waren häufig in die Chants und den Hula eingebaut.

 

Obwohl 1830 unter der Herrschaft Ka'ahumanus und dem Einfluss der Missionare der Hula verboten und nur von wenigen Lehrern weiter im Untergrund gelehrt wurde, ist der Tanz zu tief in den Hawaiianern verwurzelt, als dass er ganz ausgerottet werden konnte. Bei der Krönungszeremonie von König Kalakau, dem "Merrie Monarch" erlaubte und rehabilitierte selbiger den Hula wieder, woraufhin er einen neuen Höhepunkt erlebte. Ihm zu Ehren feiern die Hawaiianer jedes Jahr einen Hulawettbewerb bei dem sich die besten Tänzer messen.Heute erfreut sich der Hula der alten Tradition (Hula Kahiko), wie auch der des 19. und 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Ein besonderes Lied von Ellen Keho`ohiwaokalani Wright Prendergast 1893, dass sie nach Abdanken der letzten Königin Liliʻuokalani komponierte spricht von der Rückkehr der Monarchie und damit der Vertretung der Rechte der Hawaiianer im eigenen Land.

 

 

Wirkung des Hula

 

Sanfte Bewegungen des Hula (Tanz der Hawaiianer),

 

  • helfen gegen Rückenschmerzen,
  • massieren innere Organe,
  • schaffen ein gutes Körpergefühl,
  • fördern die tiefe Bauchatmung,
  • harmonisieren Körper und Seele,
  • stimulieren den Solarplexus und den Parasympathikus
  • mobilisieren kontrolliert den Lendenwirbelbereich der Wirbelsäule, die Hüfte, Knie und weitere Gelenke
  • schulen kognitive Fähigkeiten wie Gleichgewichtssinn, Orientierung im Raum und Rhythmusgefühl.
  • Die „gute-Laune-Musik“ beruhigt und entspannt die Teilnehmerinnen.

Diese positiven Wirkungen des Hula unterstützen die Frauen in ihren anstrengenden und schwierigen Lebensphasen und helfen Ihnen sich auf sich selbst zu konzentrieren und neue Kraft zu sammeln.