"Ke ala Hula ia" - der getanzte Weg


Einer der grossen Zufälle im Leben führten mich 1999 direkt in einen Workshop, bei dem es um Tipps und Tricks zur gesunden Lebensweise gehen sollte. Dort begegnete mir der Tanz der Hawaiianer zum ersten Mal.

Das Tanzen gelang mir ziemlich gut und ich merkte schnell, wie simpel die Fußschritte, die Hüftbewegungen und die Bewegungen der Hände doch waren. Allerdings hat es die Kombination aller Elemente in sich.

Trotzdem, nach der Unterrichtseinheit fühlte ich mich richtig wohl in meiner Haut. Mehr noch, ich hatte wieder ein “Körpergefühl”. Mir wurde klar, dass ich im Alltag etwas Wichtiges verloren hatte. Ich übte weiter, um mir das Wiedergewonnene zu erhalten. So fing alles an.

 

Nach den ersten Schritten begann ich mich intensiver mit dem Thema Hawaii auseinanderzusetzen. Vor allem aber suchte ich nach authentischen Quellen für neue Choreographien hier in Deutschland. Gute Lehrer, echte Hawaiianer, die originale Tänze mit Erläuterungen und echtes Hula Feeling weitergeben würden.

Ich fand sie in Kumu Hula Nalani Keale, Roselle Bailey, Moanalani Beamer, Puna Kalama Dawson sowie Michelle Kaulumahiehie Amaral und Kaumakaiwa Kanaka'ole .

 

Zudem genoss ich eine Ausbildung zur Fachübungsleiterin für Gymnastik und Tanz, um Methodik und Anatomiegrundlagen zu schaffen, und gründete im Herbst 1999 meine erste Gruppe "Kea la Hula" in Lengede, die ich 13 Jahre lang leitete.

Im Herbst 2010 gründete ich die Hulagruppe "Waipuhia" in Braunschweig und im Herbst 2011 "Mele Aloha" in Gielde, sowie die Jugendgruppe "Nohea" im Sommer 2012, die Kindergruppe "Malihini" entstand im Herbst 2016. Mittlerweile habe ich eine Ausbildung zur Choreografin absolviert und bin Jurimitglied beim Niedersächischen Ausscheid des "Rendevouz der Besten".